Casinoanalyst des Betrugs überführt und verurteilt

Ein früherer Casinoanalyst von MGM Mirage wurde zu 57 Monaten Gefängnis verurteilt, da er seine Arbeit zum Betrug nutzte und illegal 863.895$ mit Spielautomaten gewann.

Ein früherer Casinoanalyst von MGM Mirage wurde zu 57 Monaten Gefängnis verurteilt, da er seine Arbeit zum Betrug nutzte und illegal 863.895$ mit Spielautomaten gewann.

Casinos müssen auf ihre Mitarbeiter vertrauen können, denn hierin liegt das A und O der Sicherheit, die Casinos den Spielern anbieten und natürlich auch um selbst bestehen zu können. Ein ehemaliger Angestellter von MGM Mirage namens Tony Ahn nutzte dieses Vertrauen aus, um das Casino zu betrügen.

Jetzt muss der 27-Jährige eine 57-monatige Gefängnisstrafe antreten, da er gestand an einer Verschwörung teilnahm und seinen ehemaligen Arbeitgeber MGM Mirage um 863.895 mit Spielautomaten betrogen hatte.

Der Richter James Mahan forderte Ahn auf in Raten die gesamte Summe von 863.895$ zurückzuzahlen. Zusätzlich wurde im eine Bewährungszeit nach dem Gefängnisaufenthalt auferlegt. Der Richter gab Ahn bis zum 5. November Zeit, seine Haftstrafe anzutreten. Mahan erklärte Ahn, dass dieser Fall ein Beispiel für eine amerikanische Tragödie sei. Ahn habe so viel Potential, das er leider negativ einsetzte. Der Richter hofft, dass Ahn aus diesem Fehler lernte und jetzt eine positive Wendung anstrebt, um sein Leben und seine Fähigkeiten positiv zu nutzen.

Ahn entschuldigte sich bei dem Richter und versprach zukünftig nicht wieder mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Er gestand, dass er eindeutig einen großen Fehler gemacht zu haben. Er sehe ein, dass sein Fehler nicht zu entschuldigen sei.

Der Staatsanwalt Michael Chu begründete die geforderte Haftstrafe damit, dass Ahn Insiderkenntnisse des Unternehmens genutzt habe, um ein lukratives Schema zu planen und Mittäter anzuheuern. Er nutzte seine Stellung im Unternehmen, um regelmäßige Kunden mit nicht genutzten Spielerpunkten zu erkennen und übertrug die Punkte auf gefälschte Spieler-Clubkarten, die er den Mittätern zum Spielen gab. So wurden Tausende von Gratisspielerpunkten zwischen Juli 2008 und Juli 2010 gestohlen. Die Mittäter warten noch auf ihr Urteil.

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